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1. österreichischer Fallschirmspringerclub Graz Thalerhof

Clubgeschichte


"Steiermark - das grüne Herz Österreichs!" lautet ein Werbeslogan der Landes-Fremdenverkehrswerbung.

"Graz - die Wiege des österreichischen Fallschirmsports!" könnte die Wappeninschrift des "1. Österreichischen Fallschirmspringer Clubs - Graz" lauten. Schon der etwas pompöse Titel des Grazer Clubs weist darauf hin, dass die Urzelle des österreichischen Fallschirmsports in der Steiermark liegt. Als im Jahre 1954 ein Lawinenunglück in Vorarlberg die Notwendigkeit einer Rettung aus der Luft aufzeigte, gründeten in Graz ehemalige Fallschirmjäger die "Österreichische Rettungsflugwacht" wobei vor allem die Behörden der britischen Besatzungsmacht großes Verständnis zeigten. Während der Rettungsgedanke aus der Luft in der ersten Zeit das Leitmotiv der Fallschirmspringer war, wurde sehr bald der Wunsch nach einer sportlichen Betätigung laut.

1955 trafen sich Fallschirmspringer aus ganz Österreich in Graz, um an einem Lehrerkurs teilzunehmen. Hier wurden die Sprunglehrer ausgebildet, die wiederum, vorerst in Wien, Salzburg, Wels und natürlich auch in Graz Fallschirmspringer ausbildeten. In den frühen Sechzigerjahren wurde mit Hilfe des Grazer Clubs der Grundstein für Fallschirmspringerschulen in Klagenfurt und Innsbruck gelegt. Das zu diesem Zeitpunkt springerisch aktiv werdende Bundesheer holte sich ebenfalls Sprunglehrer von der Grazer Schule zum Aufbau eines eigenen Schulbetriebes. Da die sportliche Tätigkeit einen immer breiteren Raum einnahm, wurde 1956 eine Neuorganisation des Clubs beschlossen, die in den Grundzügen noch heute Gültigkeit hat. Die "Österreichische Rettungsflugwacht" wurde in den "1. Österreichischen Fallschirmspringerclub" mit den Sektionen "Rettungsflugwacht", "Sport" und "Ausbildung" umgewandelt.

Im Jahre 1957 hatte sich der Fallschirmsport in Österreich bereits so weit entwickelt, dass man schon eine Staatsmeisterschaft durchführte und es wunderte niemand, dass der erste Staatsmeister ein Grazer war. Im selben Jahr wurde auch eine österreichische Nationalmannschaft, die vorwiegend aus Steirern bestand, zum Adriacup nach Tivat (Jugoslawien) entsandt, um internationale Erfahrungen zu sammeln. Ab diesem Zeitpunkt nahmen Springer des 1. OEFC laufend an nationalen und internationalen Wettbewerben teil. Aber nicht nur die Sportler, auch die Funktionäre des Grazer Clubs haben Österreichs Ruf in der internationalen Sportwelt begründet: Im Jahre 1968 wurden die 9. Weltmeisterschaften im Fallschirmspringen mit 27 Nationen am Flughafen Graz-Thalerhof abgewickelt, 1992 die Weltmeisterschaft in den klassischen Disziplinen in Trieben. Grazer Funktionäre bekleideten damals und auch heute laufend Spitzenpositionen in nationalen und internationalen Gremien.

Seit 2001 bietet der Verein mit Flugzeugen welche mehr als 10 Springer transportieren können eine hervorragende Basis für Fallschirmspringer. Bis heute ist der 1.OEFC einer der sportlich erfolgreichsten Vereine sowohl Gewinne und selbst Ausrichtungen der Staatsmeisterschaften in verschiedenen Disziplinen zählen zu den Eckpfeilern der jetzigen Struktur. Auch in der Ausbildung betrat der Verein immer neue Wege. So wurde das Tandemspringen und die AFF-Ausbildung vom Grazer Club in Österreich eingeführt. Das Tandemspringen ist die einfachste und leichteste Art einen "Schnuppersprung" durchzuführen. Die AFF-Ausbildung ist die derzeit modernste und intensivste Methode um Fallschirmspringer auszubilden.


Gesichter


Vorstand:

Dr. Thomas „Tom“ Haber Obmann
DI Patrick „Willi“ Kosmus Obmann Stv.
Dr. Elisabeth „Lisi“ Haber Schriftführerin
Werner Trummer Kassier
Jakob Strauss Kassier Stv.
Wolfgang Niederl Sektion Ausbildung
Mag. Bianca Riedl Sektion Sport
Bettina Schalk MA Sektion Sprungbetrieb
Peter „Hoisi“ Hois Sektion Rettungsflugwesen, Aussenlandungen

Arbeitskreis:

Wolfgang „Greifi“ Greifensteiner Flugzeugverantwortlicher
Bernhard „Berni“ Krenmayr Clubheim
Andreas „Andi“ Schalk Homepage
Marietta Lintschnig Wartung
Josef Hiebler-Texer Kantine

Und viele viel mehr die immer wieder Tätigkeiten dankenswerter Weise übernehmen!