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1. österreichischer Fallschirmspringerclub Graz Thalerhof

1.OEFC COVID-19-Präventionskonzept



Allgemeines:

Um unserer als gemeinnütziger Fallschirmspringerverein wichtigen gesellschaftlichen Funktion wieder nachkommen zu können und um eine aus Sicherheitsgründen problematische, allzu lange Sprungpause zu vermeiden, wurde dieses Präventionskonzept ausgearbeitet, um den Sprungbetrieb zumindest eingeschränkt wieder aufnehmen zu können. Wir als Verein sind uns unserer Verantwortung bewusst, weshalb wir zum einen alle Beteiligten über die Maßnahmen dieses Präventionskonzeptes informieren und zum anderen auf die Einhaltung dieser Maßnahmen in der Praxis achten. Dazu wird der Vereinsvorstand an jedem Sprungtag einen für die Einhaltung des Konzepts verantwortlichen Covid-19- Beauftragten einteilen (wenn nicht anders festgesetzt wird dies der Sprungdienstbeauftragte sein).

Grundsätzlich gilt, dass alle, die sich krank fühlen, am Sprungbetrieb nicht teilnehmen dürfen. Sie haben dem Clubheim unbedingt fernzubleiben. Jegliche Teilnahme am Sprungbetrieb erfolgt auf eigene Gefahr. Es müssen stets die jeweils aktuellen Verordnungen und Richtlinien der Bundesregierung bezüglich COVID-19 eingehalten werden; dies trifft auch auf dieses Präventionskonzept zu. Dabei stehen natürlich die Gesundheit und die Sicherheit aller Personen auf dem Sprungplatz an oberster Stelle.

Verhaltensregeln für alle Teilnehmer am Sprungbetrieb

Grundsätzlich gilt, dass die Verhaltensregeln die Sicherheit des Sprungbetriebs nicht einschränken dürfen. Ein Betreten des Clubheims und des Flughafengeländes ist ausschließlich den aktiv am Sprungbetrieb teilnehmenden Vereinsmitgliedern (Pilot, Manifest, Springer, Erziehungsberechtigte), die im weiteren als Mitglieder bezeichnet werden, gestattet. Begleitpersonen und Zuschauer haben sich außerhalb des Flughafenbereichs aufzuhalten. Alle Mitglieder, die am Sprungbetrieb teilnehmen wollen (inkl. Erziehungsberechtigte), haben dem eingeteilten Covid-19-Beauftragten einen folgender Nachweise vorzulegen (getestet, geimpft oder genesen):

    Getestet: Für die Tests gelten je nach Zuverlässigkeit unterschiedliche Geltungsdauern:
  • PCR-Tests gelten 72 Stunden ab Probenahme.
  • Antigentests von einer befugten Stelle gelten 48 Stunden ab Probenahme.
  • Selbsttests, die in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem der Länder erfasst werden, gelten 24 Stunden lang.
  • Point-of-Sale-Tests für das einmalige Betreten von Sportstätten (wenn möglich)
  • Geimpft: Für Personen, die mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff geimpft wurden:
  • Die Erstimpfung gilt ab dem 22. Tag nach dem 1. Stich für maximal 3 Monate ab dem Zeitpunkt der Impfung.
  • Der 2. Stich verlängert den Gültigkeitszeitraum um weitere 6 Monate.
  • Impfstoffe, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist (z.B. von Johnson & Johnson), gelten ab dem 22. Tag nach der Impfung für insgesamt 9 Monate ab dem Tag der Impfung.
  • Für bereits genesene Personen, die bisher einmal geimpft wurden, gilt die Impfung neun Monate lang ab dem Zeitpunkt der Impfung.

Genesen: Personen sind nach Ablauf der Infektion für sechs Monate von der Testpflicht befreit. Als Nachweise gelten etwa ein Absonderungsbescheid oder eine ärztliche Bestätigung über eine molekularbiologisch bestätigte Infektion. Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper zählt für drei Monate ab dem Testzeitpunkt.

Ist ein solcher Nachweis nicht verfügbar, wird dem Mitglied der Zutritt zum Clubheim und Flughafengelände verwehrt. Damit ist gewährleistet, dass sich nur getestete Mitglieder im Clubheim aufhalten und am Sprungbetrieb teilnehmen. Der Covid-19 – Beauftragte hat die Namen und den Zeitpunkt des Betretens zu dokumentieren (mindestens für ein Monat aufzubewahren). Zu nicht im selben Haushalt lebenden Personen ist sowohl im Clubheim als auch auf dem Flughafengelände ein Mindestabstand von 2m einzuhalten.

Eine FFP2-Maske (oder gleichwertig) ist zu tragen:

  • beim Beladen des Absetzflugzeugs
  • während des Absetzfluges
  • sowie bei allen Tätigkeiten, bei denen der Mindestabstand von 2 m kurzfristig nicht eingehalten werden kann.

Umarmen und Händeschütteln bei der Begrüßung sind zu unterlassen. Die Benutzung von und der Aufenthalt in allen Räumen insbesondere auch in den Duschräumen und der WC- Anlage ist so zu gestalten bzw. zeitlich so zu staffeln, dass der Mindestabstand von 2m gewahrt werden kann. Zu den Hygienestandards zählt das regelmäßige Händewaschen und -desinfizieren vor und nach dem Sprungbetrieb. Wenn geniest oder gehustet werden muss, so sollte dies ausschließlich in die Armbeuge und nicht in die Hände erfolgen. Persönliche Utensilien sollen gekennzeichnet und auf keinen Fall geteilt werden. Als Grundregel wird festgehalten, dass ein physischer Kontakt zwischen den Mitgliedern nur im Absetzflugzeug und im freien Fall stattfinden darf! Vorgaben für die Sprungbetriebsinfrastruktur

Der Aufenthalt in geschlossenen Räumen (Clubheim und Manifesthütte) ist auf ein Minimum zu reduzieren. Bei geschlossenen Räumen ist auf eine gute Durchlüftung zu achten. Beim Sprungbetrieb werden auf elektronischem Weg Teilnehmerlisten für jeden Absetzflug angelegt. Damit wird in Verbindung mit dem Zugangscheck gewährleistet, dass alle am Sprungbetrieb teilnehmenden Mitglieder getestet sind und namentlich erfasst werden. Durch die vom Club gespeicherten Mitgliederdaten ist so sichergestellt, dass nachvollzogen werden kann, welche Mitglieder wann am Sprungbetrieb teilgenommen haben und in welchem Absetzflug welche Mitglieder transportiert wurden. Damit kann bei später auftretenden Krankheitsfällen schnell nachvollzogen werden, wer noch gefährdet sein könnte und wie die gefährdeten Personen kontaktiert werden können. Damit wird das behördliche „contact tracing“ unterstützt. Umgang mit (möglichen) Infektionen mit dem SARS-Cov2-Virus Bei Krankheitssymptomen jeglicher Art ist für die betroffenen Personen kein Sprungbetrieb möglich bzw. ist ein ggf. laufender Sprungbetrieb sofort einzustellen. Die betroffene Person muss

    nach sofortiger Information des eingeteilten Covid 19-Beauftragten den Flugplatzbereich umgehend verlassen die zuständige Gesundheitsbehörde informieren (Gesundheitshotline 1450) deren Anweisung strikt befolgen und der Vereinsführung von diesen Anweisungen berichten
Ist ein bestätigter Fall aufgetreten, hat der Verein mit der Gesundheitsbehörde zusammenzuarbeiten und alle zur Kontaktnachverfolgung notwendigen Daten zu liefern.